Zu viele Auswanderer tappen in die gleiche Falle: Hochglanzversprechen ohne Substanz.
Wir zeigen dir, worauf du achten solltest – und woran du erkennst, ob dein Gegenüber wirklich weiß, wovon er spricht.
! Vorsicht vor Show & Lifestyle-Marketing:
Ein gemieteter Sportwagen ist kein Kompetenznachweis. Lass dich nicht von „Erfolgspostings“ blenden – frag lieber:
Hat diese Person echte Gründungserfahrung auf Zypern?
Damit meine ich nicht seine eigene Gründung.
Prüfe ganz genau, wenn dir versprochen wird, alles ist möglich.
Wir haben festgestellt, dass Modelle angeboten werden, die fatale Folgen haben. Auch - und vor allem - mit den Finanzämtern in Deutschland.
Leider erfährt man das erst 2-3 Jahre später und muss hohe Kosten für Strafen, Nachzahlungen und Anwälte in Kauf nehmen.
Hier zeige ich dir, was wirklich zählt – und wo die Stolpersteine liegen.
Was ich von Kunden erfahren, wie es ihnen ergangen ist.
„Zypern ist ein Steuerparadies – für alle!“
Falsch:
Zypern bietet steuerliche Vorteile, aber kein „steuerfreies Paradies“. Die Regeln sind komplex und an Bedingungen geknüpft.
Wer ohne ausreichende Planung kommt, zahlt am Ende oft mehr als gedacht.
Wenn Blenden zum Geschäftsmodell wird
Neulich sprach ich mit einer Interessentin. Man hörte sofort, von wem sie sich beraten ließ. Denn was sie erzählte, klang wie direkt aus dem Handbuch „Wie ködere ich Kunden über angebliche Steuervorteile?“
Die Verkaufsmasche? Ganz einfach: Mit ein paar lockeren Sprüchen wird dem Kunden suggeriert, er könne mehr sparen als andere.
Hier ein paar O-Töne:
„Es ist grob fahrlässig, zu sagen, es sei kein Problem, einen Steuerberater in Larnaka zu haben, wenn das Finanzamt Paphos zuständig ist.“
„In Paphos sind die Finanzbeamten eh lockerer – da kennt der Steuerberater halt ein paar Cousins.“
„Herr X merkt sofort, wenn ein Steuerberater nicht passt – weil er so nah an seinen Kunden ist.“
„Herr X kann dich notfalls auch schnell zu einer anderen Kanzlei schieben.“
Klingt fast wie ein Bonuspunkt, oder?
Was steckt dahinter?
Die Botschaft ist subtil: „Wenn du zu uns kommst, sparst du mehr Steuern.“
Das ist pures Marketing – und zwar mit der Gier des Kunden.
Doch hier liegt das Problem:
Die Aussagen sind schlicht falsch.
In Zypern ist es völlig üblich, dass ein Steuerberater in einem anderen Bezirk sitzt. Die Gesetze sind überall gleich. „Lockere Finanzbeamte“ sind ein Mythos. Kein Beamter riskiert für ein paar Absetzungen seinen Job.
Wenn es wirklich so laufen würde, wäre es Steuerhinterziehung.
Und unterschrieben hat am Ende der Mandant. Der trägt also das Risiko – nicht der Steuerberater.
Die Finanzbehörde hat aktuell zur Steuerreform informiert, dass die fehlenden Steuereinnahmen über striktere Überwachung von Steuerhinterziehung ausgeglichen werden.
Oft passiert auch gar nichts in der Buchhaltung.
Der Berater erzählt vom „extra Vorteil“, bucht aber brav wie alle anderen. Warum? Weil er weiß: Die wenigsten Mandanten schauen die Buchhaltung oder den Jahresabschluss genau durch. Blindes Vertrauen funktioniert – und der Kunde denkt, er hätte „mehr rausgeholt“.
Das eigentliche Geschäftsmodell
Es geht nicht um bessere Arbeit oder tiefere Fachkenntnis. Es geht darum, den Kunden mit dem Versprechen von noch mehr Sparen zu ködern. Dem Kunden das Gefühl geben: "Bei mir bist du besser aufgehoben"
Unser Stil:
Fakten statt Fakes.
Keine Drohungen mit Finanzämtern.
Keine Cousins im Amt.
Sondern: seriöse, rechtssichere Beratung, die funktioniert – auch wenn man genauer hinschaut.
Weil Vertrauen leiser wirkt – aber länger hält.
„Die Gründung einer LTD kostet nur 1.200 €“
Falsch:
Viele Angebote nennen nur die Registrierung beim Handelsregister. Unterschätzt werden zusätzliche notwendige Registrierungen (VAT, Sozialversicherung, Steuerregistrierungen) – oft kommen noch 1.200 bis 1.800 € dazu. Nicht kalkulierte Kosten.
„Für den Non-Dom-Status reicht es, 60 Tage auf Zypern zu wohnen“
Falsch:
Der Non-Dom-Status ist an strenge Bedingungen gebunden, z. B. keine Steuerpflicht in anderen Ländern. Auch dürfen in den letzten 17 von 20 Jahren keine Steueransässigkeiten auf Zypern bestanden haben. Diese Regeln sind kompliziert und müssen genau geprüft werden.
Die 60 Tage Regelung gilt in bestimmten Fällen.
Die Steuerreform 2026 wird diesen Status noch genauer definieren.
„Du brauchst eine LTD, um den Yellow Slip zu bekommen“
Falsch:
Eine LTD ist keine Voraussetzung für den Yellow Slip (Aufenthaltsgenehmigung). Viele Berater wollen dir unnötig eine Firmengründung aufschwatzen, obwohl du diese nicht brauchst.
Das Gleiche gilt für den NonDom Status. Hier sollte die persönliche Situation geprüft werden.
„Für den Yellow Slip brauchst du einen Mietvertrag mit mindestens 2.000 € Miete“
Falsch:
Die Miethöhe spielt keine Rolle. Der Yellow Slip wird auch mit einer günstigen Miete (z.B. 500 €) vergeben. Hier werden oft falsche Infos verbreitet, um teure Immobilienvermittlungen zu pushen.
„Mit dem NonDom-Status sind alle Einkünfte bis 19.500 € steuerfrei“
Falsch:
Die Steuerfreibeträge gelten für Einkommen, nicht für Dividenden oder Zinserträge. Und auch hier gibt es Grenzen.
Der Non-Dom-Status betrifft insbesondere die Befreiung der SDC auf Dividenden und Zinserträge.
Einkommen sind bis zu einer bestimmten Grenze steuerfrei - unabhängig vom NonDom-Status.
„Der Yellow Slip kostet 1.000 € pro Person“
Falsch:
Die tatsächlichen Kosten für den Yellow Slip liegen bei ca. 250 bis 350 €, plus eine kleine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 20,00€.
Beim Steuerberaterwechsel musst du eine Exit-Fee zahlen, weil sie die Unterlagen 10 Jahre aufbewahren müssen
Falsch:
Bei einem Wechsel hat der alte Steuerberater keine Verpflichtungen, Unterlagen aufzubewahren. Schon gar nicht 10 Jahre.
Je nachdem, wann gegründet wurde, ist im ersten Jahr kein Jahresabschluss notwendig. Überlege also, wenn du im voraus einen Jahresabschluss zahlen solltest, wenn du in einem bestimmten Zeitraum des Jahres gegründet hast.
Wir teilen hier echte Rückmeldungen – Namen bleiben anonym, denn Diskretion ist Teil unseres Versprechens.
1. Eigene Erfahrung?
Hat die Person selbst den Prozess durchlaufen (z. B. Yellow Slip, Gründung, Non-Dom etc.)? Lebt sie auf Zypern? Vor allem: Wie nah begleitet sie den Prozess?
2. Fachlicher Hintergrund?
Gibt es berufliche oder akademische Qualifikation in Steuerrecht, Betriebswirtschaft oder Unternehmensberatung?
3. Keine leeren Versprechen?
Werden realistische Aussagen gemacht – oder klingt alles nach "steuerfrei für alle"?
4. Individuelle Beratung statt Massenabfertigung?
Gibt es echte Gespräche oder nur automatisierte Prozesse & PDFs, Video-Kurse, Apps?
5. Transparente Preisstruktur?
Sind alle Kosten offengelegt – oder kommen nach der "Gründung" noch viele Zusatzrechnungen hinzu?
6. Keine Verkaufsmasche über Lifestyle
Werden Informationen vermittelt – oder nur Palmen und Pools gezeigt? Wird mit emotionaler Verkaufspsychologie gearbeitet?
7. Ansprechpartner auch nach dem Kauf?
Ist klar, wer dir hilft, wenn später Fragen auftauchen? Schon während der Gründungsphase kommen Fragen auf. Wer ist dann da?
Hol dir eine klare und ehrliche Einschätzung für deine Auswanderung und Firmengründung auf Zypern.
Mit mir direkt. Nicht mit einem Verkäufer.